Brasilien – Mekka der Kitesurfer

Nachdem ich euch ja schon über die An- und Abreise berichtet hatte, gibt es jetzt noch ein paar Zeilen zum eigentlichen Urlaub. Der Norden Brasiliens, genauer gesagt die Region nordwestlich von Fortaleza ist bei Kitesurfern schon lange kein Geheimtipp mehr. Aufgrund der geografischen Lage und lokaler Effekte ist es dort in der zweiten Jahreshälfte durchweg sehr windig, dazu sonnig mit warmer Luft und warmen Wasser.

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Ich bin diesmal mit zwei Freunden unterwegs. Wir haben eine Unterkunft in Barra Grande gebucht und einen Transfer vom Flughafen dorthin organisiert. Wir laden das Kitegepäck auf den SUV und fahren los. img_7622Die Fahrt vom Flughafen dauert gute sieben Stunden. Unterwegs machen wir einen Halt zum Essen. Vom Buffet an der Straße ist für jeden was dabei und für umgerechnet drei Euro werden wir satt. In Camocim müssen wir umsteigen. Die Autos werden getauscht und das Gepäck auf einen andern SUV umgeladen. Keine Ahnung warum, aber wir kommen schließlich sicher in Barra Grande an und können sogar noch unseren ersten Caipi trinken. Die Unterkunft liegt direkt am Strand. Wir wohnen in Stelzenhäusern und aufgrund des Windes gibt es sogut wie keine Mücken.

Besonders gut gefällt mir, dass die Straßen aus Sand sind und ich die ganze Zeit barfuß laufen kann. img_7782img_7780In den nächsten Tagen gehen wir sehr viel Kiten – dazu sind wir schließlich hier. Die Kiterwelt ist mittlerweile so klein geworden, dass wir beim Frühstück ausschließlich auf Bekannte treffen: drei Freundinnen aus Berlin/München, zwei Pärchen aus Hamburg und eines aus den Niederlanden. Die Pousada ist quasi fest in unserer Hand 😉

Direkt vor der Tür können wir aufs Wasser. Je nach Tidenstand ergeben sich andere Bedingungen. img_7640img_7663k-_dsc0157k-_dsc0171

Bei Flut kann man in der ca. 2 Kilometer entfernten Lagune Flachwasser genießen, muss aber abends die Strecke auch wieder zurück kreuzen, wenn man nicht 50 Real für den Transfer per Eselkarren zahlen möchte. img_7757Zeitlich zwischen Ebbe und Flut fährt man noch ein Stück weiter und landet nach Überqueren der Flussmündung in Macapa. Unzählige Sanddünen umgeben von Flachwasser ergeben ebenfalls einen unglaublichen Spielplatz für Kiter. Mittags findet man hier sogar eine Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken. Daher hat man besser immer etwas Geld in der Badehose. img_7720img_7683img_7707img_7694img_7686img_7684

In Barra Grande gibt es viele Möglichkeiten Essen zu gehen. Wir sind entweder im Manga Rosa, wo es diesmal das beste Filet Mignon gibt oder im Bandoleiros mit den besten Caipis. Genau dazwischen kann die Eisdiele gut an uns verdienen. Eis mit Ovomaltine-Geschmack sag ich nur. img_7644k-_dsc0120k-_dsc0180k-_dsc0182

Nach zehn Tagen geht es weiter zur nächsten Unterkunft in Tatajuba, in der Nähe von Jericoacoara. Dorthin geht es nur per 4×4. Von Camocim aus nehmen wir die Fähre (auf die nur ein Auto passt). Schon hier wären wir mit unserem LKW nicht weiter gekommen. img_7814img_7820img_7831img_7830Anschließend geht es offroad über feinen weißen Sand, trockene Flussbetten, über eine schmale Brücke (auch hier unmöglich für den LKW) und den letzten Rest am Strand entlang.

Diesmal wohnen wir in einer Pousada von KiteWorldWide. Und wieder treffen wir Bekannte aus den letzten Jahren. Besonders am Abend sieht der Pool einladend aus, aber wir haben es nie geschafft, den Abend einmal dort zu verbringen. Unser Appartement befindet sich direkt über dem Kitestorage, so dass wir einen herrlichen Ausblick über die gesamte Lagune haben. Ich hätte hier auch einfach jeden Tag sitzen und vom Balkon gucken können… aber wir sind ja zum Kiten hier! Je nach Tidenstand ergeben sich auch hier unterschiedliche Reviere…img_7910img_7909

Jeden Tag ist Wind, meistens so ab 11 Uhr. Zweimal fahre ich den 9er, sonst immer den 7er Vegas. Neben der Lagune vor der Haustür, welche gleichzeitig eine Art Flussmündung ist, gibt es etwas weiter eine zweite Lagune, die nur bei sehr hoher Tide voll wird. Wir haben den Urlaub extra so gelegt, dass wir bei Vollmond dort sind und Flut möglichst tagsüber ist. Vom Balkon aus kann ich ungefähr abschätzen, wann die Lagune voll läuft und bin dementsprechend meistens der erste dort, während die anderen sich schon auf der „normalen“ Lagune auspowern oder einen Downwinder machen. Das Wasser in der zweiten Lagune ist dann erst knapp zehn Zentimeter tief aber spiegelglatt. Ich habe meist nur zehn Minuten, bis jemand merkt, dass man da jetzt auch kiten kann, und es dauert nicht lange, bis noch jemand kommt. Den meisten ist es jedoch zu flach und sie verschwinden schnell wieder. In den nächsten Tagen steigt die Flut immer höher und es ist mehr Platz dort. Alle guten Fahrer wollen an der Wasserkante fahren und es wird langsam eng, auch wenn es nur fünf Leute sind. Weiter unten fahren auch ein paar Leute, so dass man bei hohen Sprüngen oder beim Loop schon gut aufpassen muss, dass die Bahn frei ist. Trotzdem ist es hier immer mega gut. Alle freuen sich, wenn jemandem etwas neues gelingt und jubeln teilweise sogar. Jeder gönnt dem anderen hier seinen Erfolg. Es macht echt Spaß, mit den Locals Blödsinn zu machen. Auf dem Wasser versteht man sich, auch wenn man der Sprache nicht mächtig ist.

Eine weitere Lagune liegt ein paar Kilometer im Landesinneren. Dort ist es sehr böig, aber es gibt Dünen, die bis an die Wasserkante heran reichen und mir wieder einen schönen Spielplatz bieten. Wie in Dakhla kann hier auf die Düne klettern und mit dem Kite herunterspringen. Auch wenn die Dünen hier nur 3 bis 5 Meter hoch sind, macht es trotzdem Spaß.img_7899

Man kann sich per Buggy auch bis nach Jericoacoara bringen lassen und dann mit dem Wind zurück kiten. Allerdings habe ich für mich festgestellt, dass mir das keinen Spaß mehr macht und ich lieber Druck auf der Kante und Flachwasser habe.img_7848img_7893img_7865img_7872

Mittlerweile kennt man alle anderen Gäste und es stellt sich schnell ein familiäres Gefühl ein. Auch hier schmecken die Caipis sehr gut, also ist das erste Getränk des Abends gesichert, noch bevor man sich umziehen kann. img_7923img_7912Neben dem Essen in unserer Pousada kann man noch in zwei kleine Fischerhütten ausweichen oder im Dorf bei den Einheimischen essen. Da wir uns aber nach dem täglichen Kiten kaum noch bewegen können, wählen wir immer die kürzeste Strecke. An unserem letzten Abend gibt es noch ein Lagerfeuer am Strand. img_7961img_7954

Die zehn Tage hier sind ebenfalls viel zu schnell vergangen. Nach drei Wochen muss ich zum ersten Mal wieder Socken und Schuhe anziehen. Allein das Barfußlaufen ist ein Grund, wiederzukommen.

Wieder in der (Service-)Wüste

Im November bin ich mit zwei Freunden, jedoch ohne Josi und ohne Beach Explorer zum Kitesurfen nach Brasilien geflogen. Allerdings war das zunächst gar nicht so einfach wie es klingt. Ich widme diesem Flugerlebnis daher einen Extrablog:

Der Hinflug

Am Tag vor dem Abflug höre ich auf dem Weg zur Arbeit wie immer Radio. In den Nachrichten wird bekannt gegeben, dass die Lufthansa ihren 13ten Streik in diesem Jahr (der nur bis heute dauern sollte) um einen Tag verlängert. Neeeeeiiiiiiiin! Das betrifft mich!

Gleich morgens rufe ich die Hotline an. Dort kann man mir noch nicht genau sagen, ob mein Flug auch betroffen ist. Ich soll um 10 Uhr erneut anrufen. Mein Telefonat um 10 Uhr (mit 20 minütiger Wartezeit) ergibt das gleiche wie zuvor. Ich soll um 14 Uhr noch einmal anrufen. Der Mitarbeiter am Telefon gibt mir noch den Hinweis, dass ich mir die APP „Check my trip“ herunterladen soll, dort meinen Flug angeben kann und immer auf dem Laufenden gehalten werde. Humbug: In der APP wird heute noch angezeigt, dass der Flug stattfindet/stattgefunden hat.

Na toll. Im Laufe des Tages versuche ich mehrfach, die Hotline oder andere Lufthansa-Telefonnummern zu erreichen. Mal wird nach langer Wartezeit automatisch aufgelegt, mal erscheint eine Ansage, dass ich später wieder anrufen oder die Internetseite nutzen soll. Da ich eigentlich alles über Condor gebucht habe, versuche ich es auch dort, allerdings ohne Erfolg, da der Zubringer bis Frankfurt durch Lufthansa erfolgt.

Da ich ja nun irgendwie bis zum nächsten Morgen nach Frankfurt kommen muss, buche ich mir kurzerhand selbst eine Bahnfahrkarte und Josi bringt mich schon am Vorabend zum Bahnhof. Wenn ich um 7 Uhr in Frankfurt ankommen will, bleibt mir erstmal keine bessere Alternative als die Nacht in einem fast leeren IC zu verbringen. Immer ein Auge auf das Surfgepäck, welches im Vorraum steht, da es zu groß für die Gepäckfächer ist.


Etwas übermüdet, aber ohne Umsteigen und ohne Verspätung (Danke Bahn!) komme ich am Frankfurter Flughafen an. Zum ersten Mal habe ich Business Class gebucht und freue mich, dass vor mir keine Schlange am Business Schalter ist. Leider dauert die Freude nicht allzu lang. Die nette Dame erklärt mir, dass das Flugzeug leider in Afrika einen Triebwerkschaden hatte und nun ein Ersatzflieger von Hifly (nie gehört) beschafft wurde. Dort gibt es leider keine Business Class. Grrrrrrr… na der Urlaub fängt ja gut an. Wenigstens erhalte ich ein Formular, mit dem ich mir den Mehrpreis zurück erstatten lassen kann. Und einen Gutschein für die Business Lounge (die noch zu hat, na geil) und einen Gutschein fürs Boardshopping. Ich soll was kaufen, was ich nicht brauche und es dann im Urlaub mit mir herum schleppen? Ich setze den Gutschein auf dem Rückflug ein… Wenigstens holt ein Mitarbeiter meine Boardbag direkt am Schalter ab und ich muss sie nicht selbst zum Sperrgepäck schleppen. Und in der downgegradeten Klasse gibt es trotzdem viel Platz, um sich ein paar Stunden Schlaf zu gönnen.



Der Flug klappt anschließend problemlos (ohne Entertainment, da nicht alle Fernseher funktionieren und die Super-8 Kasseten nur englisch sind). Wir kommen pünktlich an und das Gepäck ist auch vollständig. Hier mal ein Bild von der Entertainmentzentrale aus den 80er Jahren:


Im Urlaub treffen wir Freunde, die zwei Wochen vor uns den Rückflug antreten. Sie sind vom 14ten(?) Streik der Lufthansa betroffen. Ihre Angehörigen regeln die Umbuchungen für sie von Deutschland aus. Einer von ihnen hat mehr als 500(!) Mal bei der Hotline angerufen, bis er durchgekommen ist. Wahnsinn. Mittlerweile gibt es Facebookartikel, die die Lufthansa als Bodenhansa bezeichnen.

Der Rückflug:

Wir starten mit ca. 40 Minuten Verspätung, die wir jedoch komplett aufholen können. Sehr gut. Mein 50-minütiger Anschlussflug von Frankfurt nach Hamburg startet ebenfalls mit 40 Minuten Verspätung, weil die Crew noch nicht vollzählig ist! Ich habe Hunger. Josi und ich sind zum Frühstück verabredet, aber bis 11 Uhr schaffen wir es jetzt nicht mehr. Wir haben uns dann eine Alternative gesucht. Ein erneutes Danke an die Bodenhansa.

Die Rückabwicklung:

Auf dem Downgradeformular stand zum Glück drauf, wie man die Rückerstattung beantragt. Das habe ich bereits online in die Wege geleitet. Für die Rückerstattung des ausgefallenen Fluges habe ich nach zwanzig Minuten in der Bodenhansa-Warteschleife die Auskunft, dass ich das bei Condor reklamieren muss, da ich alles über Condor gebucht habe. Nach weiteren zehn Minuten in der kostenpflichtigen Condor-Warteschleife bekam ich die Auskuft, dass ich das auf der gleichen Seite reklamieren soll, auf der ich bereits das Downgrade reklamiert habe. Zu den zwei Reklamationen habe ich jetzt nur eine Eingangsbestätigung erhalten. Eine fehlt noch… mal sehen, wie das endet und ob sich da überhaupt etwas tut in dieser Wüste. Sandwüsten sind mir lieber…

Wochenend-Nomaden 

Es ist mal wieder Zeit, den Blog etwas zu füttern und ein paar Zeilen zu schreiben. Wir sind zwar nicht mehr großartig verreist, aber seit wir Ende Juni von unserer dreieinhalb-monatigen Reise durch Marokko und Südeuropa zurückgekehrt sind, haben wir mit dem Beach Explorer regelmäßig Wochenendausflüge an die Küste unternommen. Wir waren mit der Stranddeko-Truppe in Holland, mit Freunden in Dänemark, Cuxhaven, St. Peter-Ording, auf Fehmarn, am Darß und an anderen Stränden der Ostsee. Und da das AMR-Outdoortreffen bei uns in der Nähe stattfand, haben wir uns auch einen Tag lang noch viele andere schöne Offroader angesehen. Seit unserer Reise haben wir aber die große Kamera nicht mehr angefasst, so dass es nur ein paar Impressionen von der Handykamera gibt.

Mit Freunden im dänischen Sand



In St. Peter-Ording


Im Hamburger Hafen mit der Queen

Die Kugelbake in Cuxhaven


Stranddeko-Treffen am Ijsselmeer in Holland

 

Im Oktober waren wir bei der Kinopremiere von „Chapter One“ in Hamburg, die von KiteWorldWide präsentiert wurde. Wir durften exklusiv vor dem Kino parken und standen für Fragen rund um das Auto oder der Reise zur Verfügung. 

Für alle Technikfreunde gibts hier noch ein paar Updates: Erstmal haben wir unser Sonnensegel entsorgt. Der Keder war zu dünn für die Schiene, man muss immer das Tuch, Stangen, Seile und Heringe irgendwo verstauen und vor allem war das Aufbauen schon zu zweit eine Herausforderung. Faltenfrei ging das nie und eine leichte Brise hat gericht, um das Ding zum Flattern zu bringen. Jetzt haben wir eine relativ leichte Markise von Fiamma, die schnell auf- und abgerollt werden kann und die vor allem bei Regen schon ihre Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Die Markise sieht niedrig aus, ist aber in 2,20 Metern Höhe.

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Um den Wagen für die norddeutsche, dunkle und feuchte Jahreszeit noch etwas aufzurüsten, haben wir zunächst die Batteriekapazität von 160 auf 320 Ah Lithium-Ionen verdoppelt. Letzten Winter war es immer etwas knapp, wenn Kühlschrank und Heizung Strom ziehen, keine Sonne scheint und die Lichtmaschine auch keinen Strom liefert, weil wir länger als eine Nacht und einen Tag irgendwo gestanden haben. img_7124

Und weil mehr Batterie auch mehr Ladung benötigt, haben wir zu den vier vorhandenen Solarmodulen noch zwei hinzugefügt und nun 600 WP Solar auf dem Dach. Bis jetzt läuft die neue Kombination super, aber es ist ja auch erst November und der kürzeste Tag war noch nicht…image5

An der restlichen Technik ist alles gleich geblieben. Direkt nach unserer Rückkehr wurde ein  Ölwechsel vorgenommen und der völlig vergammelte Trittschalter für die Motorbremse erneuert. Das war ja das einzige Teil, was uns in Marokko kurz Sorgen bereitet hat. Die Bremse hinten links wurde repariert, dort waren zwei Federn gebrochen, was ich nur bemerkt habe, weil der Reifen und die Felge im vergleich zu den drei anderen sehr viel heißer waren. Zu guter Letzt gab es noch einen sehr umfangreichen Korrosionsschutz von Timemax, der den Wagen für die nächsten Jahre gegen Rost schützen soll.

Wenn ich das so lese, war das ja doch schon wieder einiges… und ein paar Punkte auf der Liste fehlen noch 😉

Josi hat mittlerweile ihr Studium abgeschlossen und ist in die Arbeitswelt eingetaucht. Da es mir hier zu kalt wird, werde ich den LKW kurz einmotten und im November zum Kiten nach Brasilien fliegen. Wir wünschen Euch daher viel Spaß im Herbst und eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

Wieder zu Hause – in Dänemark

Der Hof bei Marcos Eltern eignet sich super als Wohnmobil-Servicestation. Unser Beach Explorer wird zwei Tage lang von innen und außen gereinigt und bekommt die erste Unterbodenwäsche seit langem. Hinterher sieht der Hof aus wie das Tor zur Sahara, aber zum Glück regnet es ja bald wieder 😉

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Wir bekommen spontan noch einen Termin beim Reifenhändler und lassen für kleines Geld die Räder einmal von vorn nach hinten tauschen, denn vorn ist mittlerweile viel mehr Profil abgefahren als hinten.

Es ist noch mitten in der Woche, aber unsere Wohnung vermissen wir so gar nicht. Da Marco erst Montag wieder arbeiten muss, fahren wir … naja nicht nach Hause in unsere Wohnung, sondern direkt durch bis nach Dänemark. Wir sind wieder zu Hause – in unserem Dänemark, auf Römö.

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Hier treffen wir unsere Freunde Helge und Annika wieder, die sich während unserer Abwesenheit um unsere Wohnung gekümmert haben. Dafür an dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön! Wir gehen bei super Bedingungen aufs Wasser und im Vergleich zu Portugal sehen das Meer und die Wellen hier echt niedlich aus.

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Abends machen wir uns auf dem besten Stellplatz der Insel breit, grillen mal wieder und gucken in einem nagelneuen Aufenthaltsraum noch das Fußballspiel Deutschland – Italien.

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Mit diesem Wochenende in Dänemark endet unsere knapp vier Monate lange Reise. Nach 15000 Kilometern, in denen wir durch 9 Länder gefahren sind, kommen wir Sonntag Abend wieder zu Hause in Hamburg an. Merkwürdig, wieder in der Wohnung zu sein. Auf dem Bett liegt noch die Winterdecke, der Geruch der Wohnung ist ungewohnt. Auf dem Balkon wachsen mittlerweile Blumen aus den Bodenfliesen heraus.

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Liebe Mitleser und Follower, dies war vorerst unser letzter Blog, denn unsere Reise ist nun erstmal zu Ende. Vielen Dank an euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt, uns in den letzten Monaten zu begleiten. Wir haben viele positive Rückmeldungen zum Blog erhalten und hoffen deshalb, dass es euch gefallen hat. Der Blog hat uns geholfen, das Erlebte nochmals in Erinnerung zu rufen und nicht sofort unter den ständig neuen Erlebnissen zu vergraben.

Bedanken wollen wir uns vor allem bei KiteWorldWide und deren Partnern, die wir unterwegs kennengelernt haben. Ohne die Unterstützung an den Surfspots in Dakhla, Essaouira und Tarifa wäre die Reise nur halb so schön gewesen.

Die nächste Reise mit dem Beach Explorer werden wir natürlich für euch (und uns) wieder bloggen.

Zurück in die Zukunft

Gestern Abend kamen plötzlich ungewöhnliche Geräusche vom Dach. Als ich nachsehe, sind jede Menge Maikäfer unterwegs, von denen einige auf dem Dach gelandet sind. Allerdings sind die so ungeschickt, dass keiner ordentlich landen kann und einige nun auf dem Rücken auf dem feuchten Dach liegen und herumzappeln.

Der letzte Morgen in Portugal startet sehr nebelig. Das hatten wir öfter hier an der Küste und wissen, dass die Sonne bald durchkommen wird. Wir schaffen es heute, relativ früh (kurz nach zehn Uhr morgens) loszufahren. Gleichzeitig ist der Nebel verschwunden und es wird richtig warm. Wir sind auf der sehr guten Autobahn auf dem Weg zur spanischen Grenze. Es sind ungefähr zweihundert Kilometer durch eine schön grüne, bergige Landschaft. Die Straße schlängelt sich hoch und runter bis auf eine Höhe von 900 Metern, wobei es nie mehr als 6% Steigung oder Gefälle gibt. Wir sind also mit 50 – 105 Kmh unterwegs und es ist sehr wenig Verkehr. Die Landschaft erinnert an den Harz oder das Alpenvorland.

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Schließlich erreichen wir Spanien, was man nur daran merkt, dass die Autobahn kurz aufhört, und man kurz danach auf einer anderen Autobahn weiterfährt. Ach ja, da war noch etwas: Die Zeitumstellung. Hier ist es eine Stunde später als in Portugal.

Wir durchqueren halb Spanien über Salamanca und Burgos in Richtung Südfrankreich. Die Autobahn ist erneut sehr gut, sehr leer und mautfrei. Soweit das Auge reicht erstrecken sich Felder über weite, ebene Flächen und wir fahren den ganzen Tag in einer Höhe von ungefähr 800 Metern über dem Meeresspiegel. Wir wussten gar nicht, dass das Land so hoch liegt. Es gibt auch kaum größere Städte, alles wirkt sehr landwirtschaftlich geprägt. Heute ist gefühlt der heißeste Tag unserer ganzen Reise und wir wundern uns, dass hier überhaupt etwas wächst. Allerdings wird fast überall bewässert. Kurz nach 21 Uhr sehen wir auf einem Display, welches abwechselnd die Zeit und die Temperatur anzeigt, dass es immer noch 34 Grad sind. Wir nähern uns San Sebastian, wollen aber erst morgen die Grenze zu Frankreich überqueren, also übernachten wir nach 800 Kilometern auf einem Stellplatz in Tolosa. Es ist immer noch so warm, dass wir kaum Hunger haben und über Nacht alle Fenster maximal öffnen. Wir schlafen auch zum ersten Mal ohne Decke. Irgendwann nachts wird es dann etwas angenehmer, was aber am nächsten Morgen schon wieder vorbei ist. Wir verlassen unsere Reiseflughöhe durch ein Gebirge, das nun den Alpen ähnelt. Es geht schnell hinunter, ich stehe nur noch auf der Motorbremse. Kurz vor der Grenze tanken wir noch einmal voll. Diesel kostet heute sagenhafte 93,9 Cent pro Liter, bis jetzt der beste Preis in Europa. In Spanien fahren wir noch zwei Stunden auf einer ebenfalls sehr guten, aber teuren Autobahn bis zur Dune du Pyla bei Arcachon.

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Unsere Freunde Frohmut und Bo sind öfter in Frankreich unterwegs und haben uns den Campingplatz Panorama du Pyla empfohlenen. In der Hitze haben wir keine Lust, auf die Suche nach einem kostenlosen Platz zu gehen, also folgen wir der Empfehlung und wirklich: Man hat von hier eine unglaubliche Aussicht auf die große Düne direkt nebenan und auf das Meer mit seinen vielen Sandbänken. Für das Einparken zwischen den Bäumen ist wieder mal Genauigkeit gefragt.

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Im Fahrerhaus sind es mittlerweile 42 Grad Celsius, draußen im Schatten 38. Wir wollen ins Wasser, müssen aber feststellen, dass es bei Windstille in der Hitze nicht möglich ist, den Weg die Düne hinunter und später wieder hinauf zu schaffen, ohne zu verdursten oder einen Hitzeschlag zu bekommen. Also gehen wir zum Pool, wo wir uns den restlichen Tag aufhalten, und immer wieder abkühlen. Nach einem letzten Bilderbuchsonnenuntergang am Atlantik quatschen wir noch mit unseren französischen Nachbarn, bis uns der Platzwart um zwei auf die Nachtruhe aufmerksam macht 😉

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Am nächsten Tag gibt es leichte Thermik und die Gleitschirmflieger nutzen den Aufwind an der Düne. Ich schreibe auf die Merkliste: Googlen wo man sowas bei uns machen kann und einen Kurs machen.

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Nachmittags machen wir uns auf den Heimweg. Wir starten spät, weil wir in die kühle Nacht hinein fahren wollen. Der Plan geht auf. Die Autobahn ist sehr gut, leer und zum Großteil ohne Maut. Stau gibt es nur am Anfang um Bordeaux herum. Solange es hell ist, ist die Landschaft wieder schön hügelig und sehenswert. In Frankreich gibt es Unmengen von kostenlosen Stellplätzen und so finden wir kurz vor zwei in irgendeinem Dorf mitten im Land einen ruhigen Platz für die Nacht. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Alles sieht noch aus wie vor 50 Jahren. Nach einem weiteren Fahrtag landen wir schließlich wieder in Deutschland. Wir sind wieder da! Nach knapp vier Monaten ein merkwürdiges Gefühl. Man kann wieder alles lesen und verstehen. In dem kleinen Ort Waldkirch bei Freiburg stellen wir uns erneut auf einen kostenlosen Stellplatz. Wir laufen etwas umher und vertreten uns die Füße. Den Platz und die Umgebung hier können wir sehr empfehlen.

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Bevor wir am nächsten Tag weiterfahren, wandern wir noch zum Kastell, das wir vom Stellplatz aus am Vorabend gesehen haben.

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Wir fahren durch Hessen und Niedersachsen, um Marcos Eltern in Nienburg wiederzusehen. Da noch Zeit ist, genehmigen wir uns noch einen Abstecher zum Steinhuder Meer. Es sind 12 Knoten Wind angesagt. Erwartungsgemäß ist der kleine Strand voller Kites und das Wasser voller Menschen, die ihren Drachen in die Luft halten. So habe ich den Spot in Erinnerung. Aber immer wieder schön hier und immer trifft man alte Freunde wieder (Gruß an André).

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Die Wiedersehensfreude ist groß, als wir abends bei Marcos Eltern auf den Hof fahren.

Portugals berühmte Wellen

Der süd-westlichste Zipfel Portugals mit seinen vielen Buchten gefällt uns wirklich sehr gut. Man kann fast überall über Nacht stehen und braucht eigentlich keinen Stellplatz oder Campingplatz. Entsorgen oder Wasser tanken kann man an vielen Supermärkten, teilweise sogar kostenlos. Also mache ich hier noch einmal den Wassertank voll, denn ich habe herausgefunden, dass unserer Stromkonzept (160 Ah 12 Volt Lithium-Ionen Batterie in Kombination mit Solaranlage, Ladewandler und Wechselrichter) ausreichend ist, um warmes Wasser zum Duschen zu erhitzen und wir keinen Diesel dafür verbrauchen müssen. Etwas spät die Erkenntnis, aber in Marokko hätte ich eh nicht so oft viel Wasser tanken wollen.

Wir fahren weiter nach Norden, immer an der Küste entlang, wobei wir uns noch eine Menge Lagunen ansehen. Leider ist das Kiten dort zwar erlaubt, aber mit vielen Einschränkungen, die es dann wieder unattraktiv machen. Die Locals kiten dort trotzdem, aber wir halten uns diesmal an die Regeln. Wir schauen uns kurz die Strände von Villa Nova des Milfontes, Sines und die Lagoa de Santo André an. Alles sehr einladend, aber kaum Wind.

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Noch weiter nördlich erstreckt sich eine kilometerlange Halbinsel nach Norden. Diese entpuppt sich als ein großes Luxusresort, auf dem es für Wohnmobile kaum Parkmöglichkeiten gibt. Dafür jede Menge Tiefgaragen für PKW und alles ist extrem sauber und ordentlich. Überall ist der Rasen gemäht und natürlich gibt es Golfplätze. An der Spitze soll es einen Kitespot geben. Wir fahren soweit wir kommen und landen in einer Sackgasse ohne Parkmöglichkeit für uns. Geradeaus auf den Strand dürfen wir wahrscheinlich nicht fahren 😉

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Da die Fähre nach Setúbal über 32 Euro kosten soll, umfahren wir die Bucht mit dem Naturschutzgebiet, was uns über einhundert Kilometer und etwas mehr Zeit kostet. Unser Tagesziel ist das Kloster am Cabo Epichel, in deren Sichtweite auch ein Leuchtturm auf den Klippen steht. Hier können wir erneut kostenlos parken und übernachten. In der untergehende Sonne schießen wir noch ein paar Bilder von der Umgebung. Hier ist es deutlich kälter als im Süden und wir verziehen uns schnell ins warme Auto.

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Der nächste Tag führt uns zur Lagoa de Albufeira, eine wunderschöne Lagune, in der bei Ebbe viele Sandbänke trocken liegen. Der Wind würde für einen großen Kite reichen, aber kiten darf man eigentlich erst dort, wo die Lagune einem See gleicht. Wir schauen den drei Anfängern etwas zu und fahren weiter.

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Die nächsten Spots liegen alle direkt an der Küste und haben große Wellen, die bei wenig Wind keinen Spaß machen. Also fahren wir weiter und überqueren den Tejo auf der großen Brücke bei Lissabon.

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Wir haben die Stadt und die Surfstrände von Cascais und Carcavelos letztes Jahr während eines langen Wochenendes bereits erkundet und fahren daher eher zufällig über eine sehr kurvige interessante Bergstraße direkt bis Guincho. Hier ist alles touristisch und die Strände sind gar nicht so groß, wie wir gedacht haben.

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Wir haben aber keine Lust mehr, noch weiter zu fahren und bleiben einfach auf dem nächsten Campingplatz, denn hier gibt es Wifi, einen Pool und abends das Fußballspiel Deutschland gegen Polen. Nagut, das Spiel hätte man sich schenken können 😉

Erneut ist ein weltberühmter Wellenreitspot unser Ziel: Die Halbinsel Peniche. Hier scheint jeder ein cooler Surfer zu sein. Die ganze Infrastruktur ist hier auf das Wellenreiten ausgelegt. Es gibt Shops, Schulen und jede Menge Unterkünfte. Der südliche Strand heißt Supertubos. Der Name ist selbstredend. Im Café direkt am Spot gibt es einen Burger, der auch Supertubos heißt und zumindest der Burger hat an diesem Tag den Namen verdient!

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Der nördliche Strand heißt Baleal. Hier gibt es einen großen Parkplatz, auf dem wir parken und übernachten wollen. Wir treffen die Tschechen wieder, die wir in Marokko kennengelernt haben! Zusammen fahren wir in die Stadt zum Pizza essen bei Mr. Pizza. Seltsamer Laden. Wir haben ein Wasser auf der Rechnung reklamiert, weil wir es nicht bekommen haben, es aber bezahlen sollten. Nachdem die Bedienung die Rechnung korrigiert hat, waren es auf einmal vier Euro mehr statt 1,80 weniger… warum weiß niemand.

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Zurück am Parkplatz sitzen wir noch etwas zusammen im Auto. Der Parkplatz mit den angrenzenden Bars hat sich mittlerweile zu einer lauten Partymeile verwandelt, so dass wir eine unruhige Nacht haben. Am nächsten Morgen klopft dann auch noch die Polizei und ermahnt uns, dass wir hier nicht quer parken dürfen und das Auto ordentlich in die Parklücke stellen sollen. Das war unser einziger Kontakt mit den Ordnungshütern bisher und gegen das Übernachten gab es auch keine Einwände.

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Heute ist Wind. Wir fragen an einer Surfschule, wo wir kiten dürfen und buchen auch gleich einen Wellenreitkurs für den Nachmittag. Dann laufen wir mit unseren Kitesachen bis zur letzten Bar, wo schon ein Kiter auf dem Wasser ist. Ein merkwürdiges Gefühl ist es schon, als Kiter durch die ganzen Wellenreiter zu laufen, immer mit dem Gedanken, gleich verprügelt zu werden oder die Leinen durchschnitten zu bekommen. Wir gehen mit 9 und 10 aufs Wasser und haben beide eine super Session. Hier sind mit Abstand auch die größten Wellen, die wir bisher auf unserer Reise erlebt haben.

Um vier beginnt dann dann unser Wellenreitkurs. Wir sind nur zu dritt und unser Lehrer Nunu macht seinen Job gut. Wir stellen jedoch beide fest, dass das nicht unser Sport werden wird. Ständig muss man gegen die Brandung ankämpfen. Strömung zieht einen zur Seite. Alle paar Sekunden bricht die nächste Welle. Total stressig. Dann erwischt man eine und gleitet ein paar Meter. Das macht in Kombination mit dem Kite auf jeden Fall mehr Spaß und ist auch deutlich weniger anstrengend. Wir verstehen den Hype ums Wellenreiten nicht.

Abends verlassen wir das Getummel und fahren zu einem einsamen Strandparkplatz am Praia do Pico. Dazu müssen wir durch das Nobelviertel Praia D´El Rey fahren. Hier stehen richtig edle Villen in den Berghängen, es gibt erneut Golfplätze und ein Marriott Hotel. Wir mit der Schere abgeschnitten endet der Asphalt und ein Feldweg führt zu unserem kleinen Parkplatz an einem menschenleeren Strand.

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Am Morgen peilen wir die nächste Lagune an: die Lagoa do Òbidos. Wir kommen von Süden und haben einen tollen Ausblick auf die freiliegenden Sandbänke. Gegenüber sehen wir die größte Ansammlung von Wohnmobilen, die wir bisher gesehen haben.

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Leider darf man auch hier im Sommer nicht kiten und so umfahren wir die Lagune um an der Nordseite bei der lokalen Surfschule einzusteigen. Der Wind ist sehr böig, vergleichbar mit einem See. Es gibt kaum andere Kiter, aber ein paar Windsurfer und Katamarane nutzen die Flut und den Wind für sich. Nach einer kurzen Session mit dem 10er und 12er für die Statistik packen wir ein und fahren weiter.

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Wir kommen an der großen Badebucht bei Sao Martino do Porto vorbei, wo wir über Nacht parken könnten, aber die Straße ist uns zu nah und zu laut. Daher fahren wir weiter und finden einen grandiosen Übernachtungsplatz am südlichen Ende des Strandes bei Nazaré. Die Zufahrt führt über eine extrem steile Schotterpiste bis fast hinunter zum Strand und endet auf einem kleinen Plateau. Ich fahre mit Motorbremse im ersten Gang mit Untersetzung, weil es so steil bergab geht. Hierhin kommt kein normales Wohnmobil, geschweige denn bergauf zurück. Nur ein paar Muschelsucher sind da. Ich parke auf ein paar Steinen, damit der LKW gerade steht und es gibt einen Sonnenuntergangswein mit Blick auf den langen Südstrand von Nazaré. Herrlich.

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Nazaré ist unter Wellenreitern mittlerweile weltberühmt. Garrett McNamara hält hier den Weltrekord für die höchste je gesurfte Welle. Im Internet finden sich viele Fotos und Videos davon. Wir besichtigen den Ort und den Leuchtturm, von dem aus diese Bilder entstanden sind, und erfahren, warum genau hier die Wellen so hoch werden.

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Willkommen zu den größten Wellen der Welt

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Wenn das Meer so ruhig ist, kann man sich kaum vorstellen, wie eine über zwanzig Meter hohe Welle aussehen soll. Wir müssen wohl im Winter noch einmal herkommen, wenn der Swell groß ist. Generell hat uns das Land so gut gefallen, dass wir hier nicht zum letzten Mal waren.

Nach zwei Wochen bricht heute unser letzter Abend in Portugal an, den wir auf einem Platz kurz vor Aveiros verbringen. Die Sonne verabschiedet uns mit einem Bilderbuchuntergang. Nur eine Düne trennt uns vom Strand. 2700 Kilometer trennen uns von zu Hause.

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Drei Wiedersehen an der Algarve

Endlich wieder Wifi! Da wir fast nur noch wild stehen, haben wir lange kein Internet mehr gehabt, um den Blog zu posten. Aber jetzt!

Als wir Tarifa verlassen, halten wir bei Punta Paloma. Dort ist die berühmte große Düne, die man von Tarifa und sogar von Marokko aus sehen kann. Von hier hat man einen sehr schönen Überblick über die Strände im Süden. Die Düne ist immer in Bewegung und hätte schon lange die dahinter liegende Straße unter sich begraben, wenn sie nicht ständig frei gebaggert werden würde. Aus dem entsprechenden Blickwinkel fotografiert, wirkt Josi sehr klein auf dem Autodach 😉

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Wir fahren eine knappe Stunde weiter nach Norden und schauen uns Los Canos de Meca an. Diese kleine Bucht ist für große Wellen bekannt und dient als Ausweichspot, wenn in Tarifa der Levante zu stark weht. Heute ist allerdings kaum Wind. Auch hier hat der Sand eine Straße unter sich begraben, die zwar auch noch freigeräumt wird, aber mittlerweile für Autos gesperrt ist. Leider wird das nirgends vorher angekündigt und so müssen wir auf engem Raum an der Düne wenden und umkehren. Zum Leuchtturm am Faro Trafalgar muss man nun zu Fuß gehen. Wir machen eine kurze Pause in einem Café in dem wir ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass wir hier keine Drogen konsumieren dürfen.

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Da es noch früh ist, beschließen wir, auf dem Weg nach Norden auch nach Cadiz zu fahren und durch die Stadt zu laufen. Cadiz liegt auf einer langgezogenen Halbinsel. Gleich am Ortseingang hängt ein Schild, das die Durchfahrt für LKW verbietet, was uns aber nicht aufhält. So fahren wir ein paar Kilometer auf einer sehr schmalen vierspurigen Straße bis kurz vor die Altstadt und versuchen, einen Parkplatz zu finden. In der Nähe des Hafens finden wir zwar eine große Parklücke, aber von hier ist es noch zu weit, um bei den Temperaturen in die Altstadt zu laufen. Also planen wir, einfach der Ringstraße um die Altstadt zu folgen, und dort zu parken. Nach zweihundert Metern wird unser Plan zunichte gemacht: Eine Brücke ist nicht hoch genug und so müssen wir umdrehen. Mittlerweile habe ich auch keine Lust mehr, in der engen Stadt einen Parkplatz zu suchen, auch wenn die Altstadt bestimmt sehr schön ist. Also suchen wir uns in einer App für Stellplätze einen kostenlosen Platz in Sanlucar de Barrameda. Die Stadt liegt an einer sehr breiten Flussmündung und empfängt uns mit lila blühenden Bäumen, die den Straßenrand säumen. Der Platz befindet sich direkt hinter der Strandpromenade und man kann hier sogar kiten. Wir überlegen nicht lange und bauen 9 und 10 auf. Wir kreuzen einmal über die gesamte Flussmündung bis zur gegenüberliegenden Seite. Der Wind ist aber leider viel schwächer als wir erwartet haben, so dass es heute nicht so viel Spaß macht. Wir fahren wieder zurück, halten uns noch etwas in Ufernähe auf und bauen dann wieder ab. Zwei andere Kiter sind mit Wellenreitern raus gegangen und sehr weit in Richtung Meer gekreuzt. Dort soll es ein Riff geben, an dem gute Wellen entstehen. Wir versuchen morgen mal, mit dem Auto auf die andere Seite zu gelangen.

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Als wir die Promenade entlang laufen, sehen wir in einiger Entfernung ein paar Mobile am Wasser stehen. Das sieht viel besser aus, als dieser staubige Platz an der Promenade, also parken wir um und finden einen Platz zwischen den anderen französischen Wohnmobilen. Am nächsten Morgen kommt sogar ein Bäcker mit dem Auto vorbei und verkauft Brot, ein Paraglider mit Motor startet direkt am Strand vor den Mobilen.

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Wir wollen rüber auf die andere Seite des Flusses. Dort soll in 20 Kilometern Luftlinie einen Stellplatz und auch einen Kitespot geben. Das Navi errechnet jedoch 200 Kilometer Fahrstrecke. Das kann ja nicht sein. Ich schaue mir das im Internet an und tatsächlich. Es gibt keine Möglichkeit, das Flussdelta auf einem kürzeren Weg zu überqueren, als den Umweg über Sevilla. Das ganze Gebiet nördlich des Flusses ist ein riesiges Naturschutzgebiet, Parque Nacional de Donana. Na gut, wir müssen sowieso dort entlang. Nach vier Stunden sind wir wieder in der Nähe der Küste und müssen zunächst durch ein großes Ferienhausgebiet, Matalascanas. Als wir nach einigen engen Straßen auf dem Parkplatz ankommen, ist dieser bereits so voll, dass keine Fahrzeuge mehr eingelassen werden. Ein sandiger Weg führt weiter ins Naturschutzgebiet, aber die Durchfahrt ist verboten. So können wir nur umkehren und einen anderen Platz zum übernachten suchen. Auf dem weiteren Weg nach Norden sehen wir plötzlich ein „Camping“-Schild und folgen der Beschilderung über eine Schotterpiste. Der Platz existiert nicht mehr. Wir folgen der Piste noch weiter, in der Hoffnung, doch noch einen Platz zu finden. Es geht auf einer Steilküste dicht am Wasser entlang. Der Weg ist auf beiden Seiten so eng mit PKW zugeparkt, dass wir auf jeder Seite nur ein paar Zentimeter Luft haben. Alles Badegäste, die sich unten am Strand tummeln.

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Ein Auto ist jedoch so besch… abgestellt, dass wir hier nicht weiter kommen. Es ist zu eng. Zu unserem Glück parkt jedoch niemand direkt hinter diesem Kleinwagen, so dass wir das Auto rechts durch die grasbewachsenen Dünen umfahren und nach einigen Metern durch die nächste Lücke wieder auf die Piste fahren können. An einer etwas breiteren Stelle parken wir den Truck und warten darauf, dass die Badegäste irgendwann den Heimweg antreten und der Kleinwagen die Straße für uns wieder freigibt. Gegen frühen Abend sind dann auch die meisten Autos verschwunden, bis auf diesen Kleinwagen.

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Der kleine weiße hinten links blockiert den Weg

Ich habe mittlerweile keine Lust mehr zu warten und will versuchen, den Wagen auf dem gleichen Weg zu umfahren wie auf dem Hinweg. Es geht bergauf und der Untergrund ist sandig. Trotz drei Versuchen mit Untersetzung und Differentialsperre kommen wir nicht den Hügel hinauf. Jetzt hilft nur noch Luft ablassen oder warten, bis der Besitzer kommt und sein Auto wegfährt. Wir entscheiden uns fürs Warten und parken demonstrativ direkt vor seinem Auto. Keine zwei Minuten später kommt auch schon die Fahrerin mit ihrem Freund. Keiner von beiden sieht zu uns herüber als sie das Auto wegfährt und hinter uns wendet. Endlich können wir weiter! Nachdem wir auch auf dem nächsten Parkplatz nicht übernachten dürfen, finden wir nach einigen Kilometern wir den Campingplatz Donana. Hier bleiben wir eine Nacht.

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Es gibt einen Pool! Zu früh gefreut, der hat schon geschlossen und macht morgen erst um zwölf wieder auf. Ratet, bis wann wir den Platz verlassen haben müssen… Wir haben es in den drei Monaten immer noch nicht geschafft, in irgendeinen Pool zu steigen, aber das kommt noch. Bestimmt.

Vorbei an Huelva sind wir schnell an der Grenze zu Portugal. In drei schnellen Schritten registrieren wir uns für das portugiesische Mautsystem und können sofort weiterfahren. Wir sind an der Algarve! In Manta Rota finden wir einen sehr großen Stellplatz direkt hinter den Dünen. Für 4,50 Euro gibt es sogar Wifi inklusive. Wir sind allerdings etwas erschrocken, wie voll es hier ist. Fast der ganze Platz ist voller Wohnmobile. Eines davon erkennen wir wieder: Ein Hymer stand schon in Oualidia in Marokko hinter uns. Und noch etwas erinnert uns an Marokko: Es kommen ständig Leute vorbei, die uns etwas verkaufen wollen: Brot, Obst, Muscheln.

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Es ist einer der heißesten Tage und es weht ein leichtes Lüftchen schräg auflandig ohne Wellen, aber der 12er Kite müsste fliegen. Vielleicht kann ich wieder das Hydrofoil fahren. Tatsächlich fliegt der 12er besser als gedacht und ich habe eine richtig gute Session mit dem Foil bei Sonne und kaum Welle. Und ich bin der einzige Kiter weit und breit. Hier gefällt es uns;-)

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Kein Wind? Joggen!

Am nächsten Tag ist jedoch gar kein Wind, sodass wir in Richtung Lagos weiterfahren. Zunächst übernachten wir an einem Kitespot bei der Flussmündung Ria de Alvor. Hier gibt es je nach Tide eine sehr große Lagune mit vielen Sandbänken. Fast wie in Brasilien, soagr der Wind ist so stark, dass wir den 7er Kite fahren können. Allerdings auch extrem böig und eine Austernfarm in der Nähe

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Der nächste Tag wird der Tag des Wiedersehens. Ein Mopedfahrer fährt vorbei, der uns auffällt, weil er einen Kite auf dem Rücken und ein Board dabei hat. Das finden wir extrem cool und plötzlich klopft es am Auto. Der Mopedfahrer war Dave, den ich letztes Jahr bei der Ausbildung zum iko-Kiteinstructor kennengelernt habe. Er arbeitet jetzt hier als Kitelehrer.

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Kurze Zeit später noch ein Bekannter: Benny hat hier eine Kiteschule. Ihn habe ich vor ein paar Jahren in Brasilien kennengelernt. Er und Dave arbeiten zusammen. Die Welt ist klein. Aber aller guten Dinge sind drei und so kommt pünktlich zum Abendessen auch noch Martin in Lagos an. Martin, einer unserer Freunde aus Hamburg, hat sich zur gleichen Zeit wie wir ein Expeditionsmobil gebaut, und befindet sich damit gerade auf dem Weg nach Südafrika. Benny hat uns einen Tisch in einem sehr beliebten Restaurant in Lagos reserviert, wo wir sehr leckere Gambas essen. Am nächsten Tag stößt noch ein Pärchen aus England mit ihrem MAN zu uns und wir unterhalten uns noch etwas über die Autos.

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Beach Explorer meets Turtle Expeditions

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Die nächsten Tage verbringen wir mit Martin und erkunden die Gegend hier an der Südwestspitze Europas.

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Schließlich landen wir am Freitagabend auf einer Pizzaparty in einer Hippiekommune in den Bergen. Der Weg dorthin ist erneut eine Schotterpiste. Kurz vor der Location parken schon die ersten Busse und Wohnmobile am Rand der Piste. Wir stellen uns direkt dahinter und sehen zu, dass wir von unseren auffälligen Trucks weg kommen, bevor wir von den bereits betrunkenen Leuten angequatscht werden.

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Jeden Freitag gibt es hier für 10 Euro Pizza all you can eat inklusive zwei Getränke. So einen Ort habe ich noch nie gesehen. Alles ist selbstgebaut und in den Bergen stehen verstreut alte Wohnwagen und fahruntüchtige alte Wohnmobile herum, in denen die Menschen hier wohnen. Keine Ahnung, wie die Autos auf die Berge gekommen sind.

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Wir sind früh auf der Party und fallen sehr auf, weil wir statt Batikhemden normale Klamotten tragen und keine Rastalocken haben. Ein sehr unwirklicher Ort. Je später der Abend, desto stärker das Aroma von Hanf in der Luft.

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Die Party geht bis zum frühen Morgen und die letzten Gäste verlassen das Gelände, als wir schon ausgeschlafen losfahren. Es ist sehr grün und bergig und gefällt uns sehr gut. So abwechslungsreich hätten wir es hier nicht vermutet. Überall gehen Schotterwege von der Hauptstraße ab. Hier gibt es noch viele Wege zu entdecken, die man mit den Offroadtrucks fahren könnte.

Zwischen den Bergen zum Meer hin gibt unzählige kleine Sandstrände. Einige davon auch nur über Piste zu erreichen. Am Strand von Bodeira bei Carrepeteira übernachten wir ein paar Mal kostenlos.

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Von hier geht eine schöne Piste oben an der Küste entlang bis zum Strand Amado. Dort gibt es auch einen großen Parkplatz, auf dem wir übernachten.

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Auch zwischendurch gibt es unzählige Möglichkeiten abseits der Piste die Nacht zu verbringen.

Am Strand nahe Salema umfahren wir den eigentlichen Parkplatz und parken direkt am Strand. Ein Bullifahrer macht es uns nach, die anderen trauen sich eher nicht, den Asphalt zu verlassen. Heute ist es wieder extrem windig, allerdings ablandig, wodurch das Wasser schön glatt ist, für uns Weicheier jedoch zu kalt zum Baden.

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Wir sehen uns auch die Festung von Sagres an und essen jeder eine letzte Bratwurst vor Amerika. Jeder bekommt dafür sogar ein Zertifikat mit Datumsstempel.

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Nördlich von Sagres fahren wir noch ein paar Strände an, die wir zwar nicht offroad, aber über steile, ausgewaschene und enge Pisten erreichen. Martin fährt vor und ich filme mit der GoPro. Wir nehmen zwar ein paar Äste mit, meistern die Pisten aber sonst problemlos.

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An einem kleinen einsamen Strand will Martin es wissen und gucken, wie weit er es im Sand schafft. Gute zehn Meter waren es wohl, bevor er sich festgefahren hat 😉

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Aber auch bei 12,5 Tonnen hilft das Luftablassen, um den Truck wieder aus dem Sand zu bekommen. Dieses „passive Reifenfüllsystem“, mit dem man alle Räder gleichzeitig befüllen kann, habe ich auch auf meine Wunschliste geschrieben.

Wir verbringen noch ein paar schöne, entspannte Tage am Strand bevor wir uns von Martin verabschieden und sich unsere Wege leider wieder trennen. Martin, wir wünschen dir alles Gute für deine weitere Reise! Bleib gesund und pass auf dich auf! Wer Martin auf seiner Reise begleiten möchte, findet den Link hier.